Gonsthaus Avangard

Apolle es veelseitch als Stadt,
die allerhand ze bietn hat;
wär en de Gonst es rechtch vernarrt,
besucht es Gonsthaus Avangard.

Mr sieht, was Rang on Namen hat,
nech nur aus onsrer Heimatstadt;
nä, nä, en onsrem Ginste-Haus,
da ställt je ooch ganz Deitschland aus.

Noch weiter geht's: europaweit
beriehmte Ginstler wern betreit;
de siehst aus annern Teil dr Wält,
wer on was hier ausgeställt.

Fottegrafie on Malerei,
Disein on Plasdig senn drbei;
ob Juderslääm, ob USA,
hier es je wärklich alles da.

De moßt nur bes ens Gonsthaus loofe,
da gannste manch' scheenes Steck de goofe;
das zeicht drheeme (off Podäst),
dass de gee Gonst-Banause best.

Heinz Dannewald

Der leider im Jahr 2002 verstorbene Lehrer i.R. und Mundartdichter Heinz Dannewald hätte sicher gern zum 10-jährigen Jubiläum der „Apolle Avangard“ im Jahre 2004 noch „een Fersch“ hinzugeschrieben. Vielleicht nimmt jemand die Feder auf ...
Das Mundartbuch „Mei Apolle“ kann in der Apolda- und Bad Sulza-Information, im Geschenke-Laden Ritterstraße, im Schreibwarengeschäft der Druckerei Friedr. Kühn, bei Foto-Neumann und im Hotel am Schloss gekauft und über maehler-apolda@t-online.de bestellt werden.


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