10.03.2010 | Die Lindwurmsage

Vor vielen hundert Jahren, zum Ende des 12. Jahrhunderts, lebte auf dem Apoldaer Schloß ein Graf, der weit und breit gefürchtet war ob seiner Willkür und Gier nach weiterem Reichtum. Seine Liebe galt einzig seinem schönem Töchterlein. Dieses war von alt und jung geliebt und geachtet wegen seiner Tugend und Mildtätigkeit. Mit ihm erzogen wurde ein verwaister Edelknabe, namens Veit. Die beiden jungen Leute liebten sich wie Geschwister, wuchsen gemeinsam auf und waren des tags beisammen. Als nun der Graf bei einem Sturze vom Pferde stark verletzt wurde und lange Zeit unter großen Schmerzen liegen musste, war er besorgt um die Zukunft seiner Tochter. Ein Ritter, dem wiederholt die Gunst nicht hold war und abgewiesen wurde, bekam in der Stunde der Besinnung Förderung vom Grafen. Während dieser Zeit nämlich lebten nahe bei Apolda zwei schreckliche Lindwürmer, Ungeheuer, die ihr Unwesen trieben. Sie hielten die Umgebung in Angst und Schrecken und vernichteten alles, was in ihre Nähe kam. Als die Gemeinden deshalb das Land verlassen wollten, bat der alte Graf seinen künftigen Schwiegersohn, die Ungeheuer zu töten. Er zog hinaus, um den Grafen mutig zu erscheinen und die Tochter damit zu verdienen. Nach einem schweren Kampfe mit den Ungetümen unterlag er aber und kehrte nicht wieder zurück. Endlich ließ der Graf ausrufen, daß er dem Sieger über die beiden Lindwürmer reichen Lohn und die Tochter zur Frau geben wolle.
Die Kunde trugen die Boten ins ganze Land, und doch blieben die Mutigen aus. Da machte sich der Edelknabe Veit, der sich als Knappe verdingte, eines nachts auf den Weg. Dabei gelangte er zu einer Klause, die ein Einsiedler bewohnte. Es war gerade Johannistag. Veit berichtete ihm von seinen Begehren und Willen, dem Wüten der grässlichen Ungeheuer ein Ende zu bereiten und die Menschen aus ihrer Angst zu befreien. Dem Eremiten gefiel das wohl, und der Mut des Jünglings beeindruckte ihn sehr. Sodann überreichte er ihm ein geweihtes Schwert, gab seinen Segen und wies den Tapferen den Weg zum Sumpfe, wo die Lindwürmer auf Beute lauerten. Ihre kümmerlichen Flughäute trugen sie nicht mehr übers Land. Der Jüngling Veit fand das Getier der Hölle im tiefsten Schlafe, schlich sich heran und schlug ihnen die Schwänze ab, denn dort hatten sie ihr Leben und die ungeheuere Kraft. Nach kurzer Zeit schon waren sie verendet.
Unter dem Triumph der Bevölkerung wurde der Tapfere zum Schloß geleitet. Dort schlug ihn der Graf mit allen Ehren zum Ritter, indem er das geweihte Schwert achtungsvoll zur linken Schulter führte. Neben dem reichlichen Lohn erhielt Ritter Veit seine Jugendliebe zur Frau. Er wurde der Stammvater der Vitzthume von Apolda. Der Sumpf aber, wo die Lindwürmer einst hausten, wurde zugeschüttet und an seiner Stelle ein Dorf errichtet. Man nannte es früher der Gegend nach "Schütten".
Die Tat zu würdigen und in Erinnerung dessen pflanzte das junge Brautpaar an jene Stelle eine Linde.
Zu Ehren dieser mutigen Tat und im Gedenken feierten später die Bewohner an einem jeden Johannistag mit einem Umzug das Ereignis, gestalteten dies mit Ross und Mannen nach und schmückten sich mit Kornblumen des Sieges. Stets auch luden sie die Herren des Schlosses zu Apolda dazu  ein.
In den Jahren danach, längst stand wiederholt die Linde in der Blüte, meißelten Bildhauer die Geschichte um die Lindwürmer in eine Steinplatte.
Diese erhielt später ihren Platz an der Friedhofsmauer vor Apolda und kam 1859 an die nördliche Außenmauer der Kapelle der Martinskirche, wo sie noch heute zu sehen ist. Einst prangte sie an der Quelle zu Schöten, wo die Menschen mit dem Wasser zugleich Mut schöpften.
Zum Glück wissen immer mehr, was es mit dem mit den Schwänzen verschlungenen Ungetier auf sich hat. Wenn nicht, dann 1. das Steinrelief (Tiertrias) an der Nordseite der Martinskirche ansehen, zweitens hier unter der Rubrik Sagen die ganze Geschichte lesen und 3. beim Apold'schen Bäcker Beck einen Lindwurm kaufen. Keine Angst! Schmeckt sogar lecker, wie unlängst Freizeitkinder auf der Sagenwanderung durch Apolda feststellten.
Sie können sich zur 9. Wahlkreiswanderung am 9. und 10. April 2010 mit der Ministerpräsidentin des Landes Thüringen unter dem Motto „Bodendenkmale“ anmelden.
Mehr: www.Lieberknecht2009.de

10.03.2010 | Auerstedts Original mit Platz in der Filmgeschichte

Eiermann Elses Geheimnis gelüftet
Am 25. März 2010 ist es wieder so weit. Mittels Vortrag und Film wird “Historisches und Kurioses aus dem Weltdorf Auerstedt” heiß in der Toskana Therme serviert. Überhaupt sollte man in der Region nichts anbrennen lassen, damit die schönsten Geschichten nicht verloren gehen. Mehr www.Toskanaworld.com und auf dieser HP. Zur Geschichte:
Anläßlich der Nobel-Preisverleihung an Günter Grass in Stockholm im Dezember 1999, trommelte es im Beiprogramm vom kleinen Dörfchen Auerstedt. Angeregt vom Buch „Die Blechtrommel“ und dem Bild „Trommler auf Klassenfoto“ , einer letzten Sequenz im Hitchcockfilm über das Treffen mit Else Eiermann, der nun schon legendären Persönlichkeit, kam der 15-mimütige Film zur Aufführung. Übrigens ein Beitrag zum Kulturstadtjahr Weimar 1999 und über ein Jahrzehnt her. Und die Leiterin des Goethe-Institutes vermittelte.  Von den interessanten Zufällen im Leben, denen man sicher immer wieder auf die Trommel (sprich: auf die Sprünge) helfen muß, berichtete Klaus Dieter Böhm, der Chef der Apolda Avantgarde.
Der Film von Birgit Lehmann mit dem verheißungsvollen Titel „ Als Hitchcock in Auerstedt Eiermanns Else traf“, sorgte bei den 33. Internationalen Filmtagen in Hof für die Überraschung. Praktisch über Nacht hat das geschichtsträchtige Thüringer Dorf einen Platz in der Filmgeschichte und in der Geschichte der Nobel-Preisverleihungen bekommen. Gezeigt wird, wie das Auerstedter Original Else Eiermann - vielen in der Region noch ein Begriff - Leben und Werk des Gruselfilmregisseurs und bornierter Geheimniskrämer Alfred Hitchcock auf frappierende Weise beeinflußt hat und angeblich seine Lebenswege kreuzte ... Wie seine schaurigsten Szenen entstanden, blieb zumeist ein bestgehütetes Geheimnis. Zuvor hatten den fünfzehnminütigen Dokumentarfilm nur die Auerstedter Interviewpartner sowie Besucher des Vollmondfestes im Auerworldpalast zu sehen bekommen. Das Interview mit den Auerstedtern brachte Licht in die dunkle Welt ...
Zur Premiere in Hof war auch der damalige Bürgermeister Horst Machts aus Auerstedt angereist und konnte mit Regisseurin Birgit Lehmann  den Applaus des Publikums genießen.
Damals wurde auch nach den Sternen gegriffen, wie Avantgarde-Chef Böhm informierte. Der mittlerweile mehrsprachig synchronisierte Streifen war für die Oscar-Nominierung vorgesehen. Ein weiterer Teil der spannenden Begegnungen sollte folgen. Vielleicht erlangt er dann die Oscar-Reife II? Wie dem auch sei. Auerstedt ist längst nicht mehr ein unbekanntes Dörfchen... eher ein Weltdorf, denn Auerstedt ist Auerworld!
Die Video-Erstauflage ist vergriffen.  Der Förderverein Auerstedt e.V., Wunderwaldstr. 2, 99518 Bad Sulza, Tel. 036461/92888, Fax 92872. ist  um weitere Film-Kopien für interessierte Filmfreunde bemüht. 
Ein Foto aus dem Jahre 1956 belegt, dass sich Hitchcock im thüringischer Auerstedt aufhielt, behauptet der Film jedenfalls. Dort begegnete er Else Eiermann, von der nur ganz wenige Fotos existieren. Sie umgab sich schon zu Lebzeiten mit dunklen Schatten und zeigte sich kaum den Menschen, die ihrerseits die Geschichten nur so sprudeln ließen. Else Eiermann soll die szenische Vorlage dem großen Meister geflüstert haben, was im größten Meisterwerk “Psycho” verarbeitet wurde. Und so kam Licht in das Dunkel ...
Große Welt des Films mit den kleinen Geschichten der Provinz vernetzt! Können Fotos doch Lügen? Ein freundliches Augenzwinken ist erlaubt.
Der Film wurde u.a. Mit dem Murnau-Kurzfilm-Preis 2000 ausgezeichnet, lief am 19.03.2002 bei 3sat über den Bildschirm, wurde in Kromsdorf aufgeführt und kam zur besten Sendezeit im australischen Fernsehen Silvester 2001/2002 zusammen mit “Dinner for one”.
Wiederholt sprach Werner Meister, Vorsitzender vom Heimat- und Traditionsverein Auerstedt, über das Original Else Eiermann und die “Begegnung mit Hitchcock”, wozu natürlich der Filmstreifen abgeflimmert wird.

 


10.03.2010 | Feuerrad zu Eisenach Frau Sunna zu Ehren

Wenn nur alles auf ein Blatt geschrieben werden könnte ... Nach dem ersten Frühlingsmond werden in Lüdge bei Bad Pyrmond im Weserbergland, einem überlieferten Brauch folgend, sechs brennende Räder vom Osterberg ins Tal der Emmer gerollt. Feuerräder oder Sonnenräder werden sie genannt und sind Jahrhunderte alter Brauch.
In Lüdge ist es der Dechenverein, der das Spektakel am ersten Ostertag gegen 21 Uhr organisiert. www.german-easter-holiday.com
Der feuersprühende Lauf der brennenden Osterräder ist Ausdruck von tiefster Naturverbundenheit. Kein Brauch, der das besser zum Ausdruck bringen könnte. Weder Not noch Tod, keine Kriege oder veränderte Denkauffassungen konnten das Feuer der Begeisterung bzw. die Sehnsucht nach Licht, Wärme und der neuen Jahreszeit löschen.
Es ist ein heidnisch-germanischer Sonnenkult, der die Urahnen schon bewegte, das Feuerrad als Sinnbild der Sonnenscheibe immer wieder in Bewegung zu versetzen. Es schien immer wieder, als wollten die Feuerräder geradezu der Frühlingsgöttin Ostara zu Ehren ins Tal rollen.
Wie alt der Brauch auch sein möge, 2000 oder 3000 Jahre wird der Ursprung wohl zurückliegen. Darüber wird auch in der Chronik von Niederroßla berichtet, wo von Höhe nach Wersdorf zu die Feuerräder unter Anteilnahme des ganzen Dorfes zu Tal sausten.
Nun wird dieser Brauch zur neuen Attraktion des Eisenacher Sommergewinns. Ein Feuerrad vom Metilstein ins Tal. Hier in Thüringen ist Sommergewinn etwas eher als sonst in Deutschland. Auf dem Sonntag ist Lätare gesetzt – der 14. März. Noch ein Weilchen bis Ostern ... Die Germanen aber der Sommergewinnszunft besonnen sich ihrer überlieferten Traditionen und werden erstmals ein Feuerrad talabwärts in Bewegung setzen. Geführt von Germanen, die eine Mittelachse steuern, um die sich das Metallrad bewegt. Das Metallrad wird mit Stroh umwickelt und angezündet. Und so erwartet Frau Sunna, dass dem Winter richtig eingeheizt wird und er beim Streitgespräch klein bei gibt.
Keine Bange, schon immer siegte Frau Sunna, auch wenn noch eisige Schauer übers Land ziehen ...  

10.03.2010 | JOBTAG Zeitarbeit

Chancen für Fachkräfte, Helfer und Akademiker 
Am Donnerstag, dem 11. März 2010, lädt die Agentur für Arbeit Erfurt gemeinsam mit den ARGEn SGB II zum JOBTAG Zeitarbeit ein. Von 9 bis 14 Uhr stellen 26 Zeitarbeitsunternehmen Arbeitsmöglichkeiten in der Region und bundesweit vor.
"Wir führen diesen Thementag bereits zum 15. Mal mit großem Erfolg durch. Auch in den vergangenen Jahren haben viele Arbeitssuchende über die Zeitarbeit Arbeit gefunden", sagt Klaus Meyer, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt.
"Mit dem JOBTAG bauen wir erste Hürden ab und bieten Arbeitsuchenden die Gelegenheit, Gespräche über persönliche Perspektiven mit Hilfe der Zeitarbeit zu führen. Die Zeitarbeit boomt wieder.  Allein im Februar wurden uns 734 neue Stellen von Personaldienstleistern gemeldet", so Meyer. Das sind 48 Prozent aller neu gemeldeten Stellen.
Die 26 Unternehmen suchen Akademiker, Fachkräfte und Helfer im kaufmännischen, gewerblich-technischen und medizinischen Bereich, z.B. Buchhalter, Elektroinstallateure, Facharbeiter Heizung/Sanitär, Mitarbeiter Lagerwirtschaft, examinierte Pflegefachkräfte und Produktionshelfer.
"Die Unternehmen suchen dringend Personal und für viele ist die Einstellung bei einem Zeitarbeitsunternehmen der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt", sagt Meyer. In Fachvorträgen wird mit Vorurteilen über Zeitarbeit aufgeräumt. Schließlich stellen Zeitarbeitsunternehmen Arbeitnehmer direkt ein und zahlen nach Tarif. Zeitarbeit reduziert sich nicht auf im Voraus befristete Arbeitsverträge. Viele Personalüberlasser stellen unbefristet ein. Die Bedingungen für Zeitarbeit sind im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Für den Arbeitnehmer ist das Zeitarbeitsunternehmen ein ganz normaler Arbeitgeber.
Vortragsprogramm
9:30 -10:00 Uhr  Jobmotor Zeitarbeit
10:15 -10:45 Uhr Jobsuche in der Krise   
11:00 -11:30 Uhr     Zeitarbeit - Qualifizierter Einstieg in den Arbeitsmarkt
11:45 -12:15 Uhr Zeitarbeit hautnah

10.03.2010 | THRILLER LIVE

DIE SHOW ÜBER DEN KING OF POP!
Die gefeierte Original-Show vom Londoner West End kommt nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz
Über 750 Millionen verkaufte Alben weltweit und 14 Nummer-1-Hits – Michael Jackson wird immer der unangefochtene „King of Pop“ bleiben. Seine Songs haben nicht nur (Musik-)Geschichte geschrieben, sie haben das Lebensgefühl einer ganzen Generation geprägt. Millionen Fans weltweit feierten den genialen Entertainer und Erfinder des Moonwalk und eiferten ihrem exzentrischen Idol nach.
THRILLER – LIVE feiert das Phänomen Michael Jackson und macht seine größten Hits
und seinen unverwechselbaren Tanzstil live auf der Bühne erlebbar. Angefangen bei den ersten Erfolgen mit den „Jackson 5“ über Hits wie „Bad“ bis zu den Songs des weltweit bestverkauften Albums aller Zeiten „Thriller“, vereint dieses Aufsehen erregende Musik-und Tanz Spektakel Michael Jacksons über 40 Jahre andauernde Karriere in einer einzigartigen Show mit beeindruckenden Musikern, Sängern und Tänzern.
Die vom Publikum bejubelte und von der Kritik hoch gelobte Original-Show aus London, läuft seit Januar 2009 mit großem Erfolg am Lyric Theatre im Londoner West End.
Bereits 2006 fand ihre gefeierte Premiere am Londoner Dominion Theatre statt. Drei gefeierte Tourneen durch ganz Großbritannien folgten. Nun ist die spektakuläre, weltweit gefragte Musik-und Tanz-Show nach mehrmonatigen Vorbereitungen und in enger Zusammenarbeit mit dem Londoner Produzententeam endlich auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erleben.
Die Arbeit von Adrian Grant, dem Schöpfer, Executive Director und Co-Producer von THRILLER – LIVE erfreut sich der persönlichen Wertschätzung Michael Jacksons. 2001 besuchte der „King of Pop“ die von Grant produzierte zehnjährige Jubiläumsshow der „Annual Michael Jackson Celebration“ im Londoner Hammersmith Apollo. Als „beautiful and incredible“ hatte Jackson diese Show bezeichnet und damit Adrian Grant zur Produktion von THRILLER – LIVE inspiriert. 2006 trat die Cast der Show zusammen mit dem US-R’n‘B-Star Chris Brown mit ihrem Thriller-Tribute bei den World Music Awards vor Jackson persönlich auf.
„Eine nicht zu bändigende Explosion“, titelte die Londoner Daily Mail über THRILLER – LIVE. Bestechende Multimediaeffekte unterstützen eindrucksvoll die außergewöhnlichen Sänger und Tänzer, die die elektrisierenden Choreografien des preisgekrönten Regisseurs Gary Lloyd so perfekt darbieten, als hätten sie nie etwas anderes getan. Gary Lloyd, der zuvor mit so namhaften Künstlern wie Leona Lewis, Will Young, Robbie Williams und Kelly Clarkson zusammenarbeitete, konnte auch den Choreografen LaVelle Smith Jr., seines Zeichens Original-Choreograf des mehrfach ausgezeichneten Jackson-Videos „Dangerous“ und fünffacher Gewinner des MTV Video Music Awards, zur Mitarbeit an dieser phänomenalen Produktion bewegen.
Mehr: www.semmel.de, www.bb-promotion.com oder www.thriller-live.com 
Tourdaten:
10.03.2010 Bremen AWD Dome 11.03.2010 Hanover AWD Hall 12.03.2010 Würzburg S.Oliver Arena
13.03./14.03.2010 Bielefeld Stadthalle 16.03. – 17.03.2010 Dresden Kulturpalast 18.03. – 21.03.2010 Hamburg CCH 24.03.2010 Braunschweig VW-Halle 25. / 26.03.2010 Chemnitz Stadthalle
27. / 28.03.2010 Erfurt Messe 30.03. – 04.04.2010 Frankfurt/M Alte Oper Frankfurt 26.04. – 16.05.2010 München Deutsches Theater
Änderungen vorbehalten!
Eintrittskarten sind erhältlich unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 (14 Cent / Minute, Mobilfunkpreise können abweichen und an allen bekannten Vorverkaufsstellen


10.03.2010 | Schulische Ausbildung

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Erfurt lädt gemeinsam mit der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales gGmbH Erfurt zum Informationsnachmittag ein.
Vorgestellt werden die Ausbildungsberufe:
 - Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in
 - Staatlich anerkannte/r Erzieher/in
 - Staatlich geprüfte/r kaufmännische/r Assistent/in
Interessierte Jugendliche können sich am
Donnerstag, dem 11. März 2010,
um 16.30 Uhr,
in der Agentur für Arbeit, BiZ,
Max-Reger-Str. 1, 99096 Erfurt
über die Berufsbilder an der Schule informieren.
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Auskünfte unter Tel. 0361/302 24 30.

10.03.2010 | Ausstellung am UKJ informiert über Naturheilverfahren

Eröffnung am 8. März, 16.00 Uhr, in den Räumen der UKJ-Blutspende Bachstraße 18
Naturheilverfahren in ihrer ganzen Breite von den klassischen Anwendungen im Sinne von Pfarrer Kneipp bis zu anderen Verfahren wie Yoga, autogenes Training oder Heilfasten stellt eine Ausstellung am Universitätsklinikum Jena vor.
Die von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. AGETHUR entwickelte Schau beleuchtet alle Bereich einschließlich der Themen Homöopathie, Entspannung, Akupunktur, Heilkräuter oder Fußreflexzonentherapie.
Seit Montag sind die Informationstafeln frei zugänglich in den Räumen der UKJ-Blutspende in der Bachstraße 18 zu sehen. Zum Auftakt wurde am 8. März die Ausstellung von Hartwig Gauder, dem Leiter des Gesundheitsmarketings am UKJ, eröffnet.
Die Ausstellung wird bis zum 25. März 2010 zu sehen sein.  

10.03.2010 | Ausstellung „Vielfalt“ im Landratsamt Weimarer Land

Vom 11. März bis 30. April 2010 werden im Flur des 1. Obergeschosses im Landratsamt Bilder der Apoldaerin Heike Matznick und Anja Nieschler aus Weimar präsentiert.
Die Ausstellung „Vielfalt“ zeigt Werke der zwei Powerfrauen, die auf kreative Entdeckungsreise gehen. In der Gestaltung ihrer Bilder finden sie Ausgleich, Entspannung und  den nötigen Abstand zum täglichen Alltagsstress. Auf unterschiedliche Weise setzten sie mit Formen und Farbe, Acryl und Ölpastelkreide, ihre Phantasien, Beobachtungen, Erlebnisse und Gefühle um. Die Ausstellung lockt den Betrachter auf neue Pfade von Realitätsempfindungen und zum Entdecken vielfältiger Sichtweisen.
Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 11. März 2010 um 17:00 Uhr im Landratsamt Weimarer Land, Bahnhofstraße 28 statt.

10.03.2010 | Zwillingspaare für Studie am Uniklinikum Jena gesucht

Psychiater des UKJ untersuchen Einfluss der Gene auf psychische Erkrankungen
Wie wirkt sich das Zusammenspiel von Genen und Umwelteinflüssen auf unser Verhalten, das Gehirn und das Risiko für psychische Erkrankungen aus? Um diese Fragen besser zu verstehen, suchen Forscher des Universitätsklinikums Jena Zwillingspaare für eine Studie.
Die Untersuchung ist Teil des von der EU geförderten EUTwinsS-Netzwerkes, das einer der größten Verbünde seiner Art weltweit ist. In der bereits laufenden Studie konnte zum Beispiel nachgewiesen werden, dass die Faltung der Hirnoberfläche deutlich von genetischen Faktoren abhängt, was einen möglicherweise wichtigen Marker in der Früherkennung psychischer Störungen darstellt.
Aktuell suchen die Forscher Zwillinge im Alter von 18-65 Jahren, die an dieser Studie teilnehmen möchten. Melden können sich sowohl gesunde Zwillingspaare als auch solche, bei denen einer oder beide Zwillinge an einer psychischen Erkrankung leiden oder gelitten haben. Neben einer ausführlichern Aufklärung erfolgen mehrere Untersuchungen, in denen die Probanden mehr über modernste Untersuchungsmethoden erfahren können.
Neben einer Aufwandsentschädigung von 300 Euro werden ggf. auch Anfahrtskosten und Hotelkosten übernommen. Weitere Informationen gibt es online unter www.eutwinss.de oder telefonisch unter 0160/7144875.

10.03.2010 | Lust auf eigenen Honig?

Stichfreier Weg zum erfolgreichen (Jung-)Imker

Dick lastet noch der Schnee auf den Zweigen und schon frühlingshungrigen Knospen. Weit und breit sind natürlich noch keine summenden Bienen oder tiefbrummenden Hummeln zu sehen. Doch wo sind sie in den Wintermonaten? Wo wächst das Bienenvolk heran, wo üben sie den „Angriff“ auf die Blüten und das Einsammeln des Nektars? Wer hat sie gelehrt, wie und wo die Blüten zu bestäuben sind? Was wissen wir überhaupt von dem winzigen Bienenstaat, der dennoch zu Hunderten ausschwärmt – und gar nicht gefährlich ist!

„Bienen zu halten ist, die spannende Natur vor der eigenen Haustür erleben und ein sehr praktischer Umweltschutz. Bienen bringen eine außergewöhnliche Freizeitbeschäftigung mit einem tollen ‚Nebeneffekt’ – den eigenen Honig und andere Bienenprodukte“, schwärmt auch Thüringens Bienenchef Frank Reichardt und hatte eingeladen zu einem Bienen-Schnuppertag (einer theoretischen Einführung) im Januar 2010 in Weimar.

Dem folgt, wenn man Appetit und „Lust auf Bienen und den eigenen Honig“ verspürte, eine „Führung durch das Bienenjahr“ und praktische Vorführungen am Bienenstand von März bis November. Natürlich kann auch ein sanftmütiges Bienenvolk erworben werden. Nach der Abschlussbesprechung wird das Prädikat „Jungimker“ per Urkunde bestätigt.

Mehr: Geschäftsstelle des Landesverbandes Thüringer Imker, Tel. 03643/4920401, eMail: lvthi@t-online.de

Nach der theoretischen Einführung im Januar 2010 im Deutschen Bienenmuseum in Weimar, Ilmstraße 3, konnte ein Anfängerkurs gebucht werden. Beginn Januar 2010, Kursgebühr 70,00 Euro.

Seit dieser Zeit waren die anderen Imker und Freunde der Bienen weiter emsig und bereiten einen deutschlandweit wichtigen Thüringer Imkertag am 17.04.2010 in Jena (Carl-Zeiss-Promenade 6, 9-16 Uhr) vor. Dazu sagten sich auch Imker aus Österreich und Tschechien an. Hochrangige Wissenschaftler  wie Prof. Hannes Kaatz aus Halle und Prof. Jürgen Tautz aus Würzburg sprechen zum Imkertag. Die Medien sind eingeladen. Es ist eine Dokumentations-DVD geplant, die Interessierten im Verein zugänglich ist.

Kontakt: Elke Woker, Koordinatorin Thüringer Imkertag 2010, Tel. o3641/424530 oder 0151/51430123 oder elke.woker@arcor.de

Mehr: www.ImkerVerein-Jena.de


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