22.07.2010 | Die Burg Greifenstein

Nördlich der Stadt Bad Blankenburg erhebt sich bis in eine Höhe von 405 Metern ein Muschelkalkkegel, auf dem weithin sichtbar die Burg Greifenstein steht. Sie war eine der größten und bedeutendsten feudalen Burganlagen Deutschlands. Urkundlich erwähnt wird sie erstmals im 12. Jahrhundert. Ihre doppelten Mauern und Gräben sowie die Unterteilung in drei Bereiche lassen auf wohldurchdachte Sicherung der Burg schließen. Bis 1407 bewohnten Teile der gräflich-schwarzburgischischen Familie die Burg. Etwa ab 1506 verfiel das stolze Anwesen allmählich. Im herrlichen Schwarzatal gelegen und nur wenige Kilometer von Schwarzburg entfernt, bietet die Burganlage den Beasuchern mittelalterliches Flair und erholsame Gastlichkeit (Zeichnung).
Anfang des Jahres 2000 sprengte der Frost Teile der meterdicken  Außenschale, dem mächtigen Mauerwerk, weg. Sie rutschte in den Ringgraben. 30 qm Mauerwerk müssen neu aufgebaut werden. Um den Besuchern das Wahrzeichen Bad Blankenburgs zu erhalten und einen angenehmen Aufenthalt bieten zu können, übergab die TEAG in jenen Tagen eine Spende in Höhe von 10 000 Mark. Die Erneuerung der Burgmauer konnte beginnen ...
Dann werden die Besucher den herrlichen Rundblick ohne Probleme wieder genießen können; etwa nach Süden zum Eingang in dass naturgeschützte Schwarzatal, einer Perlke Thüringens, oder nach Südwesten auf das Rinnetal mit dem sagenumwobenen Singerberg am Horizont.
Der Falkner Schütz ist allerdings dort nicht mehr anzutreffen. Er hat mit seinen Vögeln in Kranichfeld auf der Burg sein neues Domizil gefunden.
 

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