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28.07.2010 | Die Zugspitze
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– die luftdünnste und höchste Spitze Deutschlands (Fortsetzung) Was freilich niemand wirklich bewegt, so er den Gipfel auf diese Weise erreicht, sind die technischen „Heinzelmännchen“ im Hintergrund. Sie sorgen für den reibungslosen Tourismus-Boom – ein Wirtschaftsfaktor mittlerweile in aller Welt. Für die „harten“ Bergbesteiger ist es allerdings nach den rund acht Stunden bergauf ein Testlauf für das Funktionieren des gesamten körperlichen Systems – von der Lunge über Herz und besonders das Skelettsystem. Wer auf dem Gipfel noch gut bei Gesundheit ist, wird irgend wem danken für die vernünftige Art zu leben. Zu den üblichen Vorbereitungen für Wanderung und Bergbesteigen gehört wohl auch, dass man sich etwas beliest und wenigstens die Ausrüstung überprüft. Was die Literatur anbelangt, so ist das DAV-Büchlein „Die ‚Münchner’ Berghütten“ zu empfehlen. 20 Hütten und ihre 190 Touren- und Gipfelziele werden beschrieben (auch www.alpenverein-muenchen-oberland.de). Eine Zugspitztour ist auf den S. 25 und 63 beschrieben (mehr www.zugspitztour.de). Und etwas Geschichte zur Schutzhütte Knorrhütte (2 051 m), die seit 1855 gute Dienste leistet, ist auch zu erfahren. Viel mehr zu den Alpen gibt es bei Kevin Kling und Paul Tapponnier „Berge – Entstehen, Wachsen, Vergehen“ zu lesen (bei www.frederking-thaler.de). Das Vorwort schrieb Reinhold Messner. Und sagt gleich Bedeutsames: Ganz oben kann der Mensch auf Dauer nicht leben, aber dort ist die Erde am Schönsten ... Deshalb werden diese Zielpunkte betreten und zum Glück nicht besetzt. Ein wunderschönes Buch auch über die „Werkstatt Erde“ und die „Geheimen Kräfte“. Die Mitglieder der Sektion Apolda des DAV wollen vom in der Zeit vom 02. bis 06.08.2010 nach Klettern im Wettersteingebirge die Zugspitze besteigen. Viele Mitglieder der Sektion gehören nicht zu der halben Million, die jährlich auf der Zugspitze schon Fotos geschossen haben. Andere der Sektion kämpften sich schon auf das Dach der Welt, während wir mit etwas über 2000 m über NN wohl gerade die erste Etage auf dem Weg nach oben bewältigen. Wir werden aber auch das herrliche Glücksgefühl haben, am Gipfel unsere Kräfte gemessen zu haben. Und bleiben auch danach der Winzling Mensch, der sich mit der Natur arrangieren muss, will er die Gastfreundschaft der Erde, auf dieser Erde mit allen Sinnen und bei Verstand genießen. |
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