|
|
30.07.2010 | Apolda – Festwiese in der Herressener Promenade
|
Ein unvergessliches Musikerlebnis für Jung und Alt! Nabucco! Montag, 16.08.2010 - 20h (Fortsetzung II) In den folgenden acht Jahren schuf Verdi mit I Lombardi, Ernani, I due Foscari und Macbeth, weitere patriotische Opern, die alle sehr erfolgreich waren. Verdi war nun so wohlhabend, dass er sich ein Landgut in Sant’ Agata kaufen konnte, sein bevorzugter Wohnsitz von da an. Sein Name diente den Italienern schon zu dieser Zeit als Kürzel der Parole “Vittorio Emanuele Re d’Italia”, “Viktor Emanuel, König Italiens”. Verdi lebte seit 1847 mit der Sängerin Giuseppina Strepponi zusammen, die er 1859 heiratete. Giuseppina hatte in der Ouvertüre des Nabucco 1842 die Partie der Abigail gesungen. Mit Rigoletto begann 1851 Verdis zweite Schaffensperiode. Nun entstanden seine bis heute beliebtesten Werke: Il Trovatore, La Traviata und I vespri siciliani. Eine Schaffenspause legte Verdi 1860/61 ein, den Jahren der italienischen Einigung. Er wurde Abgeordneter für Busseto im Regionalparlament von Parma, wurde vom König empfangen und war bei dessen Krönung zum ersten König Italiens dabei. Wieder folgte eine intensive Schaffenszeit, in der so bedeutende Werke wie La forza del destino, Don Carlos Aida entstanden. Doch nach 1874 zog Verdi sich für lange Jahre ganz auf sein Landgut zurück, enttäuscht von der sozialen Stagnation Italiens nach der Einigung. Erst mit Otello und Falstaff gelangen ihm noch zwei sehr reife Alterswerke. Als seine Frau Giuseppina verstarb, erlosch Verdis Lebenswille. Krank zog er nach Mailand und erlag dort am 27.01.1901 den Folgen eines Schlaganfalls. Über 300.000 Menschen aus ganz Europa nahmen an seiner Beerdigung teil. Arturo Toscanini dirigierte als letzten Gruß einen Chor von 900 Sängern mit dem berühmten Chor aus Nabucco: Va, pensiero, sull’ ali dorate. (1865) Oper Bytom (Beuthen) - Eröffnet am 14. Juni 1945 als erste polnische Oper nach dem Zweiten Weltkrieg. Gründer: Adam Didur († 7. Januar 1946). Ein großer Teil des Ensembles stammt aus der ehem. poln. Oper Lwow (Lemberg). 1949 verstaatlicht. Als Ensemble höchsten Ranges und Talentschmiede für Sänger und Tänzer in Polen und im Ausland bekannt. Auslandsauftritte in Deutschland, Italien, Belgien, den Niederlanden, Dänemark und als erste polnische Bühne in den USA und Kanada. Gegenwärtiges Repertoire: 33 Opern. Hauptdirigent, künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor: Tadeusz Serafin. CD-Aufnahme des Nabucco 1994. Der Dirigent Tadeusz Serafin - Studium an der Musikakademie Katowice (Kattowitz): Kontrabass, Komposition, Dirigieren. Seit 1971 Kontrabassist des Großen Rundfunk- und Fernsehorchesters Kattowitz. Seit 1984 Intendant und künstlerischer Leiter der Schlesischen Staatsoper. Als international geschätzter Dirigent Gast u. a. in Tschechien, der Ukraine, Deutschland, Österreich, Spanien und den USA. Repertoire: Sinfonien und große Opernwerke aus Klassik, Romantik und Moderne.
|
|
|
|